Freitag, 23. November 2018

Novemberlied: Ein Liebesgedicht

Es wird nun kalt, der Nachtfrost zieht herauf. Doch wenn wir uns gegenseitig wärmen, muss keiner frieren …

Novemberlied: Ein Liebesgedicht


Das Herz ist ein Geschenk
meiner Geliebten, es bedeutet
mir viel. © Pirandîl
Kalte Tage im November,
erster Frost trifft spätes Grün,
und Eisgewächse, stille Pracht,
am Morgen auf den Feldern blüh‘n.

Jetzt heiß es sammeln für die Tage,
wenn kalter Tod die Welt erstarrt,
ein Funken Wärme und Vertrauen,
der in uns sicher und bewahrt.

Jetzt heißt es glauben an die Liebe,
wenn Nacht und Schatten alles frisst,
will ich erkennen und dir danken,
dass du jetzt bei mir bist.

Für Silvanja, November 2018

1 Kommentar:

  1. Ja, das ist auch ein schönes Gedicht - man merkt wohl, dass es adressiert ist. Das macht, in meinen Augen, den großen Unterschied.
    Zu deinen "wohin"-Fragen (aus Gründen erlaube ich mir mal hier zu antworten): meinst du in welche Ecke? Wenn du ganz nach links geht, bis zum Letzten. Dann noch ein gutes Stück links zu hälst, da irgendwo. Findest du mich.
    Mir ging es um Folgendes: "Die Würde des Menschen ist unantastbar" ist in meinen Augen nicht nur eine Recht dreiste Lüge, die Gesichter zierte, die das Gegenteil bewiesen und Gesichter ziert, die es besser wissen müssten (weil unantatbar bedeutet: god mode!).
    Ich glaube tatsächlich, dass sich aus diesem Gesetzestext genau dieser Wert erschaffen hat, der so nicht existieren könnte, in freier Wildbahn. Und irgendwie habe ich das Gefühl, das hat richtig Konsequenzen.
    Ich würde dich jetzt gerne fragen: ist die Intention irgendwie rauszulesen? Würde mich einfach mal interessieren, falls du also antworten magst. Wäre das toll.

    Peace

    Basti

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