Mittwoch, 23. November 2016

Nachtgespenst

Schwarze Wogen,
Herz und Hirn,
mein kalter Hass
ruft „Feuer legen,
treten, würgen
töten auch“.

Der Boden wankt,
das Dunkel kommt,
das leise Quälen;
Nachtgespenst,
mein Zorn
ist dein.

Auf dem Heimweg von der Arbeit gedichtet.
Es war ein mieser Tag.

Kommentare:

  1. Lieber Pirandil, ich wünsche dir, dass du in der Flucht in die Worte bereits etwas Frieden finden konntest (mir geht es häufig so...) und desweiteren, dass dein heutiger tag positiver und freundlicher ist. Ach, das Leben!
    <3

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  2. Das klingt tatsächlich nach einem bitteren Tag. Wünsche dir vom Herzen, dass die folgenden mehr für dich bereit stellen.
    An diesem Gedicht gefällt mir besonders die kurze Gebundenheit der Worte. In wenigen Zeilen hast du gut verpackt, was einige nicht in zehn Absätzen herüber bringen könnten.

    Ich schicke dir aufmunternde Grüße.
    Emaschi

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  3. Liebe Anima, liebe Emaschi, vielen Dank für Eure guten Wünsche, die Flucht in die Worte hat mir tatsächlich geholfen, und auch meine Lebensgefährtin hat mir beigestanden. Inzwischen geht es mir schon deutlich besser und aufgeräumter. Liebe Grüße, Pirandîl

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