Sonntag, 30. November 2014

Zum 1. Advent: Ich kann nicht anders, ich mag die Weihnachtszeit

Bekenntnis eines Weihnachts-Enthusiasten – oder: Warum ich für meine Nichten eine Weihnachtsgeschichte schrieb.

Der Frankfurter Weihnachtsmarkt.
©Tourismus+Congress GmbH Frankfurt
In der Bankenstadt Frankfurt sind die Menschen geschäftstüchtig, wie sollte es anders sein. Darum wartet man hier auch nicht bis zum ersten Adventswochenende, um den Weihnachtsmarkt zu eröffnen. Am 25. November, einem Mittwoch, schlag 17 Uhr, war es soweit. Seitdem liegt der Dunst von Glühwein und Bratwurst über der Paulskirche und dem Frankfurter Römer. Der Budenzauber mit Nostalgie-Charme, die Lichter, der geschmückte Tannenbaum vor dem Rathaus, es lässt sich nicht mehr ignorieren: Es geht auf Weihnachten zu – ob wir nun wollen, oder nicht.

Der nun unvermeidliche Kitsch dickbäuchiger Weihnachtsmänner und pausbäckiger Christuskinder, die allgegenwärtigen Engelserscheinungen in glitzernden Schaufenstern und das ewige „Jingle Bells“ in den Ohren, all dies stößt manchem Zeitgenossen übel auf. Es gibt viele Gründe, gegen Weihnachten zu sein. Der Kommerz, die oft nur aufgesetzte Fröhlichkeit und die schmerzhaft bewusst werdende Einsamkeit des tatsächlich Einsamen, Weihnachten kann auch grausam sein. Dennoch, ich mag dieses Fest und ich mag auch die Adventszeit.

Denn unter all dem Glitzerkitsch und Glühweinfusel, unter dem ewigen „Ho Ho Ho“ einer selbständig gewordenen Reklame-Figur liegt etwas, das tiefer geht. Weihnachten rührt an eine Regung in uns, die aus dem Innersten unserer Seele stammt. Ob man es nun Christmette oder Julfest nennt, gefeiert wird in beiden Fällen die Rückkehr des Lichts – des tatsächlichen wie des symbolischen. Nicht der schlechteste Grund für ein Fest, oder?

Es ist diese Begeisterung für Weihnachten, die mich vor einigen Jahren dazu brachte, für meine Nichten eine Weihnachtsgeschichte zu schreiben. So entstand „Die Weihnachtskatze, eine Traumreise in einer Adventsnacht“. Ich habe versucht, in diese Geschichte das hinein zu legen, was Weihnachten meiner Meinung nach ausmacht: Liebe und die Aussicht auf ein gutes Ende, aller Dunkelheit zum Trotz.

Diejenigen unter Euch, die diesem Blog schon vor einem Jahr folgten, kennen diese Geschichte bereits. Wer sie aber noch nicht kennt und gerne mehr erfahren möchte, der findet hier eine Leseprobe:

http://www.pirandilsloft.de/kindergeschichte-weihnachten-weihnachtskatze.html

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