Freitag, 26. September 2014

Rubunculus: Eine Gemüse-Geschichte mit bekömmlicher Wirkung

Während sich der Herbst vor den Fenstern entfaltet, kommt hier noch einmal eine Erinnerung an den Sommer. Wisst Ihr noch, die Hitze, der lange Sonnenschein und die Abenddämmerungen im August? Der Text erzählt von den Schwestern Sara und Rebecca, die an einem heißen August-Nachmittag in einer Wiese einschlafen und so in eine ziemlich verrückte Geschichte geraten. Dabei bekommen es die Mädchen mit wirklich fiesem Gemüse zu tun. Hier ist eine Leseprobe – und wer mag, kann natürlich auch die ganze Geschichte lesen.

Rubunculus

Eine Gemüse-Geschichte mit bekömmlicher Wirkung
(Leseprobe)

Eine Szene aus dem
E-Book „Rubunculus“:
Ein Zucchini-Zwerg in
seinem Garten, gemalt von
meiner Nichte Marie.
Sara und Rebecca standen mit offenem Mund da, denn die Gestalten, die sie durch die Maschen des Netzes um sich herum sahen, waren wirklich absonderlich. Direkt vor ihnen stand ein stämmiger Kerl der braune Lederklamotten trug und in seinem Gürtel steckte eine Pistole, wie die Mädchen sie aus Piratenfilmen kannten. Der Kerl war zwar etwas kleiner als Frau Fiedelbumm, hatte aber kräftige Schultern und eine breite Brust. Sein Kopf war eine große braune Zwiebel mit zwei Augen, einer Nase, einem breiten Mund und einem kunstvoll gezwirbelten schwarzen Schnurrbart. "Wird’s bald, ich will wissen wer ihr seid?", dröhnte der Zwiebel-Zampano erneut, denn niemand anderes war es. Die Mädchen waren zu überrascht, um darauf zu antworten, aber Frau Fiedelbumm hatte sich schon wieder gefasst und sagte mit strenger Stimme: "Mein Name ist Fiedelbumm, Frau Fiedelbumm. Das hier sind Sara und ihre Schwester Rebecca und wer seid ihr bitteschön?" Da lachte der Zwiebelkerl ein donnerndes Lachen, verbeugte sich höhnisch und sagte: "Ich darf mich vorstellen meine Liebe: Mein Name ist Zampano, der Zwiebel-Zampano werde ich genannt. Vielleicht habt ihr schon von mir gehört? Und das hier ist meine Bande, ein Haufen fieses Gemüse." Die Bande des Zwiebel-Zampanos, das waren Kartoffel-Kurt und sein Bruder Knollen-Konrad, die Lauch-Luise, Paprika-Paul und natürlich Zampanos kleiner Vetter, der Knoblauch-Karl. Die Räuberbande hatte rings um die Mädchen und Frau Fiedelbumm Stellung bezogen und es war der ungewöhnlichste Anblick, den Sara und Rebecca jemals zu Gesicht bekommen hatten. Kurt und sein Bruder Konrad waren etwa so groß wie Sara. Sie hatten knollige braune Leiber mit dünnen Ärmchen und Beinchen. Damit man sie von einander unterscheiden konnte trugen sie Kopftücher, Kurt hatte ein rotes und der Knollen-Konrad ein blaues. Übrigens war es Konrads tiefe Stimme gewesen, welche die Mädchen und Frau Fiedelbumm gehört hatten, nachdem das Netz auf sie gefallen war. Die Lauch-Luise war ziemlich lang und dünn und hatte hoch stehende, dunkelgrüne Haare. Auch ihre Stimme hatten Rebecca, Sara und Frau Fiedelbumm schon gehört – sie hatte ein eher unangenehmes Wesen und neigte zu einem spöttischen Sing-Sang. Paprika-Paul machte seinem Namen alle Ehre, denn er hatte einen fassähnlichen, roten Körper. Auf seinem Kopf trug er eine grüne Schirmmütze. Der Knoblauch-Karl schließlich war eine kleine Gestalt, kleiner als Rebecca, mit kurzen Armen und Beinen. Seine Kopf war eine Knoblauchknolle aus der eine große Nase herauswuchs, darüber hatte er zwei kleine Augen und darunter einen kleinen Mund.

„Was wollt ihr hässlichen Gestalten von uns?“, knurrte Rebecca, die langsam wütend wurde und endlich aus diesem verdammten Netz heraus wollte. Da lachte der Zwiebel-Zampano wieder sein donnerndes Lachen…

Ob Sara, Rebecca und Frau Fiedelbumm aus diesem Schlamassel wieder heraus kommen? Finde es heraus. Das E-Book „Rubunculus“ kann für nur 0,99 Euro » bei Amazon herunter geladen werden. Nur eine Bitte hätte ich: Wenn Du Dir das E-Book herunter lädst und auch tatsächlich liest, gib doch bitte hinterher eine Bewertung bei Amazon ab. Auch kritische Bemerkungen sind ausdrücklich willkommen.

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