Sonntag, 31. August 2014

Eine Geschichte mit leichter Sommergrippe

Nun lässt sich der Spätsommer endlich blicken, doch der vorangegangene Vorgeschmack auf den Herbst hat mir eine Erkältung beschert. Während ich mit dickem Kopf im Bett lag, fiel mir eine Geschichte wieder ein, die ich schon vor einiger Zeit für meine Nichten geschrieben habe. Sie erzählt von dem Jungen Jonas, den die Sommergrippe erwischt hat. Seine Mutter steckt ihn ins Bett, doch der Junge hat Träume, ganz seltsame Träume, und plötzlich ist er mittendrin in den Abenteuern der ungestümen Prinzessin Patiuscha. Ich präsentiere Euch hier eine Leseprobe der Geschichte. Wer will, kann natürlich auch die ganze Geschichte lesen, doch dazu weiter unten mehr.

Das Bauklötzchenspiel

Eine Abenteuergeschichte mit leichter Sommergrippe,
in drei Kapiteln, einem kurzen, einem etwas längeren
und einem noch etwas längeren.
(Leseprobe)


Eine Weile lag Jonas wach in seinem Bett. Es war nur halbdunkel im Kinderzimmer, denn die Vorhänge waren etwas zu schmal weshalb immer ein kleiner Spalt offen blieb und durch diesen Spalt zwischen den Vorhängen fiel nun das Licht des späten Juninachmittags. Es kam dem Jungen seltsam vor, zum Schlafen im Bett zu liegen, obwohl draußen noch Tageslicht war. Im Lichtstrahl, der durch die Vorhänge viel, konnte Jonas den Bauklötzchenturm, die Steine und das kleine Segelboot auf dem Boden seines Zimmers gut sehen. Dann spürte er wie seine Augen immer schwerer und schwerer wurden und schließlich schlief er ein. Mitten in der Nacht wachte Jonas aber wieder auf, weil ihm heiß war. Er strampelte die Decke von sich herunter und wollte gerade wieder einschlafen, als er merkte dass etwas nicht stimmte. Es roch komisch in seinem Zimmer, es roch nach Feuchtigkeit, nach Salz und Algen, es roch nach Meer! Müde hob der Junge den Kopf und dann war er plötzlich hellwach. Durch den Spalt zwischen den Vorhängen fiel Mondlicht in sein Zimmer und es musste ein sehr heller Mond am Himmel sein, denn Jonas konnte seine Bettdecke und sogar die Wände seines Zimmers gut erkennen. Auch den Turm, die Klippen und das kleine Segelboot zu Füßen seines Betts sah er genau, doch wo vorher der hellblaue Teppich des Kinderzimmers gewesen war, da war nun Wasser! Im Mondlicht konnte Jonas sehen, wie es in Wellen gegen die Klippen brandete und wie das Segelschiff, das als Wrack zwischen den Felsen hing, davon hin und her geschaukelt wurde. Natürlich waren die Steine und das Boot immer noch spielzeugklein, aber sie wirkten nun genauso echt, wie das Meerwasser, das auch gegen die Füße seines Betts schwappte. Auch der Turm, der nun tatsächlich auf einer kleinen felsigen Insel mitten im Meer stand, war noch genauso klein wie vorher, doch auch er sah nun wie ein echter Turm aus, nur ganz schwach konnte der Junge von seinem Bett aus noch die Bauklötzchen erkennen, aus denen der Turm bestand. Jonas hatte aber keine Zeit, um lange über all das nachzudenken, denn was im nächsten Augenblick geschah, war noch viel überraschender: Um den Turm herum kam ein Mädchen gelaufen. Natürlich war es ein winzig kleines Mädchen, so klein, dass sie zu dem Turm und dem Schiff passte, aber Jonas sah im hellen Mondlicht genau, dass es ein echtes, lebendiges Mädchen war. Sie hatte strubbelige schwarze Haare, die bis zu ihren Schultern hingen, trug ein helles, mit Stickereien verziertes Lederhemd und eine dunkle Lederhose. Schuhe hatte sie aber keine an, sie lief barfuss über die Felsen und wirkte wie jemand, der vor einiger Zeit ziemlich nass geworden war und nun trocknete. Außerdem schien sie wütend zu sein, denn sie machte ein sehr grimmiges Gesicht. Jonas sah, wie sich das Mädchen auf einen Felsen am Ufer setzte und mit zornigen kleinen Augen auf das Schiffswrack zwischen den Klippen schaute. Der Junge konnte es kaum fassen, sein und Rebeccas Spiel war echt geworden, aber wer war bloß dieses Mädchen? Schließlich hielt er es nicht mehr aus und sagte mit leiser Stimme, denn er wollte seine Eltern ja nicht wecken: „Hallo, wer bis du denn?“

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Zum Abschluss eine Bitte: Wenn Du Dir das E-Book herunter lädst und auch tatsächlich liest, gib doch bitte hinterher eine Bewertung bei Amazon ab. Auch Kritik ist ausdrücklich willkommen.

Kommentare:

  1. Danke für die Empfehlung, liebe Pirandîl. Ich habe mir das E-Book gleich heruntergeladen, gelesen, bewertet und auch eine kleine Rezension geschrieben.
    Liebe Grüße von Felina, die Dir gute Besserung wünscht.

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    1. Hey Felina, wow, vielen Dank für Rezension und Bewertung. Es freut mich sehr, dass die Geschichte Dir gefallen hat.

      Liebe Grüße, Pirandîl

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