Sonntag, 6. April 2014

Reduktion

Du musst weniger werden,
um zu bestehen.
Weniger Wünschen,
weniger Haben –
ein festeres Sein.

Du musst weniger werden,
denn Welt ist Krieg –
brutal und kalt.
Was kannst Du retten?
Was tötet Dich nicht?

Kommentare:

  1. Dazu ist mir wieder das Zitat eingefallen, das ich unlängst gelesen habe

    "Wir haben gelernt zu haben.
    Wir haben verlernt zu sein."
    © Peter Amendt (*1944), Franziskaner
    LG und eine erfolgreiche Woche.
    Sadie


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  2. Manchmal bin ich nicht sicher, ob der "einfach Mann" weniger werden muss, nicht einmal die breite Masse. Nur wer dann? Es gibt zu viel und dieses kleine Wort "mehr" steht in großen Blockbuchstaben auf den Gesichtern vieler.
    Können wir gerettet werden, vor uns selbst, vor der Gier, vor dem Unbekannten?

    Danke für die zum Nachdenken anstoßenden Zeilen.

    Liebe Grüße
    Emaschi

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  3. Hallo Sadie und Emaschi,

    vielen Dank für Eure Kommentare, es freut mich sehr, dass der Text Wirkung auf Euch hatte. Für mich war es heilsam, ihn zu schreiben, ich hoffe, dass ich mich die kommenden Wochen und Monate an meine eigenen Zeilen werde erinnern können.

    Liebe Grüße an Euch beide,

    Pirandîl

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  4. Vom ganzen Herzen danke ich dir. Es hört sich in fremden Ohren wohl dramatisiert an, doch "Schreibblockaden" sind für mich wie eine Bestrafung, eine Art Schicksalsschlag, wenn man es so nennen kann. Wie auch immer, ich bin mir sicher, dass du recht behältst und dies auch nur wieder eine Phase ist, die vorüber gehen wird. Auf deine Arbeiten würde ich mich aber nach wie vor sehr freuen. =)

    Liebe Grüße
    Emaschi

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