Dienstag, 21. Januar 2014

Winterlied

Es war ein Sonntag, es war Dezember, es war früh am Morgen. Ich spazierte in Hamburg alleine durch „Planten un Blomen“. Es war so still, es war kalt, und da war diese süß-traurige Melancholie – es war wunderschön.

Winterlied


Ein brauner Garten im Winterlicht,
bedeckt ist das Gras
mit Laub
und die Blumen sind tot.

Im tiefen Schlaf, da träumte ich dich,
deine Wärme ist Leben,
ist Mut.

Erinnerst du dich?


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Kommentare:

  1. vielen Dank, Pirandîl, wieder einmal ein wunderschönes, berührendes Gedicht! Irgendwo zwischen Tod und Schlaf ist diese Wärme, dieser Traum. LG Lukas

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    1. Hallo Lukas,

      vielen Dank für deinen Kommentar. Ja, es ist manchmal die Wärme eines Anderen, die wir brauchen und wie schön ist es, wenn diese Wärme tatsächlich existiert. Es freut mich sehr, dass der Text Dich berührt hat.

      Liebe Grüße, Pirandîl

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