Mittwoch, 4. Dezember 2013

Das Lied vom Begehren

Am vergangenen Samstag war ich mit Freunden tanzen, dabei kam mir die Idee zu diesem Gedicht. Erstaunlicherweise gibt es keine konkrete Person, die mich zu diesen Versen inspiriert hätte. Es war anscheinend einfach die Situation, die den Text in mir hervorbrachte.

Das Lied vom Begehren


Ich sehe dich tanzen,
ich bete dich an,
dein traumschwarzer Körper
zerfließt in der Nacht.

Dich atmen, dich wittern,
du zündest mich an,
dein traumschwarzer Körper
zerfließt in der Nacht.

Dich fühlen, dich packen,
nun ist es vollbracht,
dich trinken, dich schlucken –

dein nachtschwarzer Körper
ist mein.


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Kommentare:

  1. Schöner Wortfluss, die Energie gefällt mir, die Wucht, herbe Pinselstriche! Ich sah den schwarzen Panther vor meinem inneren Auge. Die Situation hat den Text hervorgebracht - schön formuliert. Oft sind es ja die interessantesten Werke, wenn viele ähnliche Situationen sich in einem Gedicht, einem Bild oder einer Geschichte verdichten! LG Lukas

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    1. Hallo Lukas und vielen Dank. Es freut mich sehr, dass Du beim Lesen den Panther gesehen hast, denn dann hat der Text so gewirkt, wie ich es erhofft habe.

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  2. Wow! Schönes Gedicht, gefällt mir sehr.

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    1. Hallo Schattentänzerin, vielen Dank für dieses Kompliment. Liebe Grüße, Pirandîl

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