Montag, 28. Oktober 2013

Ein letztes Erglühen

 Der Herbst ist eine Jahreszeit voller Widersprüche. Vielleicht mag ich ihn deswegen so gerne.

Frankfurt, Nidda-Ufer, Oktober 2013

Ein letztes Erglühen


Ein letztes Erglühen,
das Ende ist nah,
der Tod malt mit goldener Pracht.

Von Herbst ist umfangen,
was sommerlich war,
es folgen bald Kälte und Nacht.

Ein letztes Mal glühen,
das Leben erstrahlt,
durchströmt uns mit feuriger Macht.

Kommentare:

  1. Schönes Gedicht, danke!
    Wäre ich ein Murmeltier oder ein Bär, jetzt (nach diesem Herbstlied) wäre wohl der Moment mich zum Winterschlaf zurückzuziehen.
    Liebe Grüsse, Lukas

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    1. Als Kind fand ich die Vorstellung des Winterschlafs faszinierend. Ich stellte es mir unglaublich gemütlich und behaglich vor – und natürlich voller Träume...

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