Samstag, 5. Oktober 2013

Bekenntnis


Womit ließe sich ein Blog besser beginnen, als mit einem

Bekenntnis


Ich verberge tief in mir,
was mir wichtig und heilig,
und versteckt ist mein Garten,
die Welt sieht ihn nicht.

Bis die Blume erblüht,
bis die Frucht ist gereift.
Bis die Zeit ist gekommen
und die Kraft und der Mut:

Erst dann will ich sprechen
und Ihr hört mich an – Ihr!
Denn Euer Ratschluss,
er gilt.

Kommentare:

  1. Deine Gedichte haben immer so etwas Geheimnisvolles, finde ich. Das ist großartig. Und der versteckte Garten hat natürlich auch so eine kleine erotische Komponente.

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    1. Hey Dezembra, der versteckte Garten und die Erotik, ich gebe zu, über diesen Zusammenhang habe ich noch nie nachgedacht. Doch nun, da Du es erwähnst, tatsächlich gibt es ihn wohl. Ich würde Schreiben nicht mit Sexualität gleichsetzen, wohl aber mit Lust. Du selber schreibst auch, kannst Du das nachvollziehen? Dein Gedicht "Octo-2" lässt mich das zumindest vermuten ;)

      http://dezembra.files.wordpress.com/2013/01/flyerseite.jpg

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