Donnerstag, 13. August 2020

Facebook-Konto gelöscht – es fühlt sich gut an

© Alexander Klaus  / pixelio.de
Gestern habe ich sowohl mein privates Pirandîl-Konto bei Facebook wie auch mein privates Konto bei Instagram gelöscht.

Es ist nicht so, dass ich lange über diese Entscheidung gegrübelt hätte. Ich kann es besser beschreiben, wenn ich sage, dass ein schon seit längerer Zeit in mir schwelendes Unbehagen über diese beiden Social Media-Plattformen gestern bei einem Spaziergang durch die Stadt plötzlich in mir hoch brodelte und mir zu Bewusstsein kam. Es war also tatsächlich in erster Linie eine Bauchentscheidung.

Zunächst hatte ich nur vorgehabt, beide Konten auf "privat" umzuschalten, dann aber schwappte der Entschluss wie eine Welle über mich und wurde vollzogen.

Wie es mir nun damit geht? Ich muss klar sagen, es fühlt sich gut und richtig an. Es ist irgendwie befreiend, und ich vermisse die beiden ebenfalls gelöschten Apps auf meinem Smartphone nicht im Geringsten.

Allerdings ist es nicht so, dass ich nun völlig frei von Facebook und Instagram wäre, im Gegenteil. Durch meinen Beruf als Onlineredakteur und Journalist muss ich mich an jedem Arbeitstag mit beiden Plattformen befassen, mit Twitter ebenso. Doch dafür verwende ich berufliche Benutzerkonten, die mit mir als Privatperson und meinem Privatleben nichts zu tun haben.

Nach Feierabend kann ich mein berufliches Facebook-Konto wie auch mein berufliches Instagram-Konto einfach ausschalten und bis zur nächsten Schicht in der Redaktion vergessen. 

Wie sieht es bei Euch aus? Nutzt Ihr Facebook oder Instagram privat und würdet Ihr sie vermissen, wenn sie nicht mehr da wären?